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5 Regeln für mehr Sicherheit am Spielturm

Erfahren sie, wie ihr Kind auch am Spielturm sicher toben kann:

Ein eigenes Klettergerüst oder ein Spielturm dürften wohl der Traum jedes Kindes sein. Statt zum nächsten Spielplatz laufen zu müssen, wartet im heimischen Garten ein eigener Kletterturm auf Entdeckungen. In diesem Fall ist es aber wichtig, dass die Eltern darauf achten, dass die Sicherheit Ihrer Kinder am Spielturm gewährleistet wird. Öffentliche Spielplätze müssen sich jährlichen Überprüfungen unterziehen und haben gewisse Standards zu erfüllen. Diesen Vorgaben ist der private Spielturm zwar nicht unterworfen, jedoch ist eine Orientierung an öffentlichen Richtlinien sinnvoll, um die Sicherheit Ihrer Kinder gewährleisten zu können.

Tipp 1 – Die Auswahl der richtigen Materialien für den Spielturm, die Schaukeln und die Rutsche

Ein Kletterturm soll möglichst langlebig konstruiert sein und das Kind nicht gefährden. Daher ist zunächst auf eine möglichst glatte Verarbeitung am Spielturm zu achten. Hervorstehende Bolzen, splitterndes Holz oder Seile führen leicht zu Verletzungen. Daher sollte die Oberfläche möglichst wenig hervorstehende Ecken aufweisen und an risikoreichen Stellen zusätzlich gepolstert sein. So wird das Kind vor Verletzungen durch Stöße geschützt. Wenn Holz für den Spielturm verwendet wird, sollte es lasiert sein, damit sich das spielende Kind keine Schiefer einziehen kann. Noch besser ist im Hinblick auf dieSicherheit Ihrer Kinder die ausschließliche Verwendung von Metall für den Kletterturm.

Tipp 2 – Ausreichend Sicherheitsabstände und großzügiger Fallschutz für die Sicherheit Ihrer Kinder

Es ist wahrscheinlich, dass ein Kind ab und zu vom Klettergerüst oder den Schaukeln sowie der Rutsche fällt. Hier sollte auch die Sicherheit Ihrer Kinder gewährleistet werden. Hierfür sollte die Umgebung des Klettergerüstes möglichst frei sein, sodass das Kind auf den Rasen fällt und sich nicht an umstehenden Objekten stößt. Als Faustregel gilt, dass bis zu einer Höhe von 1, 50 Metern des Spielturmes die Umgebung in einem Radius von ebenfalls 1,50 Metern frei sein solle. Zudem ist es empfehlenswert, die Umgebung mit einem Fallschutz zu versehen. Das können weiche Matten oder auch der Rasen sein. In der Umgebung der Schaukeln und der Rutsche empfiehlt sich jedoch ausdrücklich die Verwendung spezieller Fallschutzmatten, die den Körper auch bei schwungvollen Abstürzen so weit wie möglich sicher abfedern können.

Tipp 3 – Regelmäßige Kontrolle für den Spielturm, die Schaukeln und die Rutsche

Für öffentliche Spielplätze ist, wie bereits angesprochen, eine jährliche Kontrolle vorgesehen. Zwar besteht diese Pflicht für den privaten Kletterturm nicht, jedoch kann sie als Richtlinie gesehen werden. Gerade nach dem Winter sollten Eltern dasKlettergerüst ausgiebig auf Schwachstellen und Mängel überprüfen. Die Kälte und Feuchtigkeit hat möglicherweise das Holz angegriffen oder Metall am Kletterturm rosten lassen. Auch die Verbindungsstücke, die Schaukeln und die Rutsche können in Mitleidenschaft gezogen worden sein. Darüber hinaus können die Fangmatten brüchig geworden sein. Eltern sollten daher das Klettergerüst einer ausgiebigen Untersuchung unterziehen und am besten die einzelnen Elemente inklusive derSchaukeln und Rutsche selbst ausprobieren. Hält die Konstruktion dem Körpergewicht eines Erwachsenen stand, ist sichergestellt, dass sich auch Kinder weiterhin gefahrlos darauf bewegen können.

Tipp 4 – Schutz vor Abrutschen am Kletterturm für die Sicherheit Ihrer Kinder

Viele Unfälle am Klettergerüst entstehen, wenn Kinder abrutschen. Dies kann durch diverse Hilfsmittel und Regel verhindert oder zumindest abgemildert werden. Zunächst sollten Leitern nicht senkrecht sondern schräg aufgestellt werden. Hierdurch verringert sich die Gefahr eines Abstürzens deutlich. Werden Leitern oder andere Kletterelemente zudem mit speziellem Anti-Rutsch Material beschichtet, kann das Verletzungsrisiko weiter vermindert werden.

Tipp 5 – Der richtige Untergrund für den Kletterturm für die Sicherheit Ihrer Kinder

Auch der richtige Untergrund sollte bei einem Klettergerüst beachtet werden. Zwar ist in der Umgebung des Gerüstes meist Sand oder Rasen zu finden, die Verankerung sollte jedoch im festen Boden erfolgen. So ist gewährleistet, dass das Gerüst auch den wildesten Turnereien standhält, ohne umzukippen und womöglich auf das Kind zu fallen. Wie erwähnt sollten dann Fallschutzmatten oder ein Ersatz aus Holzschnitzeln oder Rindenmulch aufgebracht werden, um eine federnde Wirkung zu erzielen. Dies gilt besonders in der Umgebung der Schaukeln und der Rutsche.

Werden die genannten Tipps befolgt, kann das private Klettergerüst ähnlich sicher gestaltet werden, wie ein öffentlicher Spielplatz und wird Eltern und Kindern möglichst lange Freude bereiten.

 


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