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Ab wie viel Jahren ist ein Spielturm zu empfehlen?

Gibt es eine Altersempfehlung für mein Kind beim toben auf einem Spielturm?

Es ist eines der Dinge, die bei Kindern oft ganz oben auf der Wunschliste steht, der Spielturm für den Garten. Doch Eltern sind sich nicht immer ganz sicher, ab welchem Alter sie ihrem Kind einen Kletterturm kaufen sollen. Hier erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die begehrten Spielgeräte und den Aufbau von einem Klettergerüst.

Schaukeln, Rutsche und Co. im Garten

Heute ist es schon manchmal ein wirklicher Glücksfall, wenn Eltern über einen eigenen Gartenverfügen, indem sich die Kinder nach Herzenslust austoben können. Klar ist es dann, dass früher oder später der Ruf nach einem Kletterturm aufkommt, denn schließlich gehören diese Art der Spielgeräte doch zu dem Vergnügen draußen dazu. Ein Klettergerüst birgt allerdings auch die ein oder andere Gefahr und aus diesem Grund sind Eltern oftmals verunsichert, ab welchem Alter sich ein Kletterturm eignet. Schaut man auf die Produktspezifikationen, stellt sich schnell heraus, dass sämtliche Hersteller ihre Spielgeräte für Kinder unter drei Jahren nicht als geeignet ansehen. Aber auch ab einem Alter von drei, ist die Benutzung ausdrücklich nur mit der Aufsicht eines Erwachsenen erlaubt. Vom Gesetzgeber her ist dies übrigens genauso vorgesehen.

Eigene Erfahrungen auf dem Spielturm

Kinder sollten natürlich eigene Erfahrungen auf dem Kletterturm sammeln, jedoch dürfen Sie als Eltern niemals Ihre Aufsichtspflicht verletzten und müssen sofort zur Stelle sein, wenn Ihr Kind sich beispielsweise auf der Rutsche vom Klettergerüst befindet. Gerade Kleinkinder können die Gefahren von einem Spielturm noch nicht einschätzen und Sie sollten daher geduldig sein und Ihrem Kind stets eine Hilfe beim Schaukeln etc. sein. Um Verletzungsgefahren weiter einzudämmen, ist es Mama und Papa anzuraten, weitere Sicherheitsvorkehrungen zu treffen. Zum einen können Sie beispielsweise den harten Boden, der sich unter dem Klettergerüst befindet, mit Rindenmulch auspolstern. Rindenmulch ist ein natürlicher Rohstoff und federt einen möglichen Sturz beim Schaukeln etwas ab. Möchten Sie jedoch, dass Ihr Kletterturm auf einem soliden Fundament steht, wählen Sie doch einfach Bodenplatten aus einem speziellen Kunststoff. Diese federn ebenfalls und geben nach, wenn ihr Kind beim Schaukeln fällt. Neben diesen beiden Varianten können Sie selbstverständlich auch auf Sand im Garten zurückgreifen. Sind nicht zu viele Kinder dort am Spielen, können Sie sich so auch den Sandkasten sparen.

Vorsicht statt Nachsicht im Garten am Kletterturm

Der Aufbau von einem Klettergerüst muss mit größter Sorgfalt passieren und gerade bei dem Übergang zur Rutsche ist Aufpassen gefragt. Sie sollten ausschließlich Schrauben für den Spielturm verwenden, von denen der Kopf komplett im Klettergerüst versenkt werden kann. Während eines Monats sollten Sie mindestens einmal die ganzen Spielgerätebegutachten, damit Sie eventuell gelockerte Teile am Kletterturm wieder festschrauben und verwitterte Stellen austauschen können. Haben Sie zudem ein besonderes Augenmerk auf die Spielgeräte im Garten, die am meisten benutzt werden.
Sie sollten den Kletterturm etwa sechzig Zentimeter tief in den Boden verankern. Fixieren Sie die Bodenanker dann mit Zement und fügen Sie noch kleine Querstreben mit ein, so verhindern Sie, dass sich der Spielturm mit der Zeit lockert. Papa sollte bei dem Aufbau von dem Klettergerüst nicht auf seine Muskelkraft setzen, sondern sämtliche Verschraubungen mit einer entsprechenden Maschine befestigen. Der Grund dafür ist ganz simpel, Kinder entwickeln nämlich beim Spielen wahre Superkräfte und Schrauben auf dem Spielturm lockern sich dann ziemlich schnell.

Gefahrlos Schaukeln, klettern und rutschen

Gefahren lauern jedoch nicht nur allein an der Verarbeitung und an dem Aufbau der Spielgeräte auch die Kleidung der Kinder kann zur Falle werden. Bänder, Halsketten oder Schnüre sind ernst zunehmende Erdrosslungsgefahren und sind daher nicht zu verachten. Kontrollieren Sie vor dem Gang in den Garten die Kleidung Ihrer Kinder und entfernen Sie alles, womit Ihr Kind eventuell irgendwo hängen bleiben könnte z.B. auf der Rutsche. Aber auch so kleine Dinge wie ein Steinchen auf der Rutschekann für kleine Verletzungen sorgen.
Gerade beim Schaukeln und auf der Rutsche ist es wichtig, dass Sie als Eltern Regeln für die Benutzung der Spielgeräteaufstellen, um zu verhindern, dass die Kinder ineinander hineinrutschen oder es zu Rangeleien kommt. Die begehrtesten Gerätschaften auf einem Spielturm sind nämlich die Rutsche und die Schaukeln.


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